Verkehrsunfall Düren

Verkehrsunfall in Düren gehabt – Sofort zum Anwalt!

Sie hatten einen Unfall in Düren? Oder sind Sie aus Düren und hatten einen Autounfall außerhalb? In beiden Fällen sind Sie bei uns gut aufgehoben!

Als beim Landgericht Aachen ansässige Rechtsanwaltskanzlei mit Schwerpunkt Verkehrsunfallrecht (Düren liegt im Landgerichtsbezirk Aachen) können wir Ihre Rechte schnell, kompetent und effektiv umsetzen. Lassen Sie sich auf nichts ein! Gegnerische Versicherungen rufen oft schon Stunden nach dem Verkehrsunfall bei Ihnen oder Ihrer Reparaturwerkstatt an. Lehnen Sie solchen „Service“ dankend ab, verweisen Sie unmittelbar an die von Ihnen beauftragte Rechtsanwaltskanzlei.

Versicherungen versuchen gerne, die Ihnen zustehenden Schadensersatzansprüche zu stutzen. Sie empfehlen Ihnen gerne einen Sachverständigen in Düren, eine Autowerkstatt in Düren, eine Autovermietung in Düren, ja sogar einen Rechtsbeistand in Düren. Vorsicht! Soforthilfe nach einem Unfall bekommen Sie bei Ihrem Rechtsanwalt, ab und zu bei ihrer Versicherung und unmöglich bei der gegnerischen Versicherungsgesellschaft.

Wir helfen Ihnen prompt! Soforthilfe heißt für uns, binnen 24 Stunden nach Ihrem Unfall kümmern wir uns um Ihr Problem. Versprochen! Rufen Sie uns an, fahren Sie aus Düren in die Anwaltskanzlei Koll & Tamrzadeh. Wenn Sie den Weg von ihrem Wohnort aus nicht auf sich nehmen wollen, oder wenn Sie jetzt keine Zeit für ein Erstberatungsgespräch haben, dann dürfen Sie Ihren Schadenfall auch online übermitteln.

Benutzen Sie einfach unser Formular zur Unfallmeldung oder übertragen Sie uns die Informationen per Email. Falls Sie eher persönlichen Kontakt mögen, können Sie gerne in den Bürozeiten unser Büro anrufen und eine Mitarbeiterin fragt alle erforderlichen Daten zu Ihrem Verkehrsunfall ab.

Die sofortige Meldung Ihres Verkehrsunfalls vor einem anwaltlichen Beratungsgespräch ist immer empfehlenswert, da so bereits vor dem ersten Beratungsgespräch wichtige Unterlagen und Aussagen von uns beschafft, sowie unter Umständen laufende Fristen möglichst optimal gewahrt werden können. Wenn wir die erforderlichen Daten und Ihr Mandat haben, werden wir alsbald tätig. Die schnelle Mandatierung ist wichtig, damit wir Sie sofort über die weitere Vorgehensweise beraten können.

Daher unser guter Rat: Mandatieren Sie privat ohne zu zögern einen Anwalt, der kümmert sich um den Rest! Der telefoniert auch mit den Versicherungen. Sparen Sie nicht am falschen Ende. Bei einem nicht verschuldeten Autounfall erfolgt volle Übernahme der Kosten für den von Ihnen beauftragten Anwalt. Andernfalls übernimmt Ihre Rechtsschutzversicherung üblicherweise die anfallenden Anwaltskosten. Gerne holen wir für Sie eine Deckungszusage bei Ihrer Versicherung ein. Sogar bei augenfällig von Ihnen verschuldeten Unfällen (außer bei Bagatellunfällen) lohnt sich fast immer die Beauftragung eines Anwalts. Schonen Sie ihre Zeit, Telefongebühren und Nerven – von Anfang an! Ein Anruf bei uns genügt.

Photo by sylvar

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Source: Verkehrsrecht Aachen

Verkehrsunfall Aldenhoven

Verkehrsunfall in Aldenhoven gehabt – Sofort zum Anwalt!

Sie hatten einen Unfall in Aldenhoven? Oder kommen Sie aus Aldenhoven und hatten einen Verkehrsunfall außerhalb? In beiden Fällen sind Sie bei uns absolut richtig!

Als beim Landgericht Aachen ansässige Anwaltsfirma mit Fokus auf Verkehrsunfallrecht (Aldenhoven liegt im Landgerichtsbezirk Aachen) können wir Ihre Rechte flott, professionell und effektiv durchsetzen.

Wir helfen Ihnen sofort! Soforthilfe heißt für uns, binnen 24 Stunden nach Ihrem Verkehrsunfall kümmern wir uns um Ihr Anliegen. Versprochen! Rufen Sie uns an, kommen Sie aus Aldenhoven in die Kanzlei Koll & Tamrzadeh. Wenn Sie den Weg von ihrem Aufenthaltsort aus nicht zurücklegen wollen, oder wenn Sie jetzt keine Zeit für ein Erstberatungsgespräch haben, dann dürfen Sie Ihren Schadenfall auch online anmelden.

Benutzen Sie einfach unser Formular zur Unfallmeldung oder senden Sie uns die Unterlagen per Email. Falls Sie lieber persönlichen Kontakt mögen, dürfen Sie gerne in den Geschäftszeiten unser Büro anrufen und eine Mitarbeiterin fragt alle erforderlichen Daten zu Ihrem Autounfall ab.

Lassen Sie sich auf nichts ein! Gegnerische Versicherungen rufen oft schon wenige Stunden nach dem Unfall bei Ihnen oder Ihrer Reparaturwerkstatt an. Lehnen Sie solchen „Service“ dankend ab, verweisen Sie sofort an die von Ihnen beauftragte Anwaltskanzlei. Versicherungen versuchen gerne, die Ihnen zustehenden Ansprüche zu stutzen. Sie empfehlen Ihnen gerne einen Sachverständigen in Aldenhoven, eine Reparaturwerkstatt in Aldenhoven, eine Autovermietung in Aldenhoven, ja sogar einen Anwalt in Aldenhoven. Vorsicht! Soforthilfe nach einem Unfall erhalten Sie bei Ihrem Rechtsanwalt, selten bei ihrer Versicherung und niemals bei der gegnerischen Versicherungsgesellschaft.

Die sofortige Meldung Ihres Verkehrsunfalls vor einem anwaltlichen Beratungsgespräch ist immer zu empfehlen, da so im Vorfeld vor dem ersten Treffen wichtige Unterlagen und Angaben von uns beschafft, sowie womöglich laufende Fristen so gut wie möglich gewahrt werden können. Wenn wir die erforderlichen Daten und Ihr Mandat haben, werden wir sofort tätig. Die schnelle Unfallmeldung ist unverzichtbar, damit wir Sie sofort über die weitere Vorgehensweise beraten können.

Daher unser guter Rat: Mandatieren Sie privat schleunigst einen Anwalt, der kümmert sich um den Rest! Der telefoniert auch mit den Versicherungen. „Geizen“ Sie nicht am falschen Ende. Bei einem nicht verschuldeten Autounfall erfolgt volle Kostenübernahme für den von Ihnen beauftragten Rechtsanwalt. Weiterhin übernimmt Ihre Rechtsschutzversicherung zumeist die anfallenden Anwaltskosten. Natürlich holen wir für Sie eine Deckungszusage bei Ihrer Versicherung ein. Ja sogar bei augenfällig von Ihnen verschuldeten Unfällen (außer bei Bagatellunfällen) lohnt sich fast immer die Beauftragung eines Anwalts. Sparen Sie ihre Zeit, Telefongebühren und Nerven – von Beginn an! Ein Anruf bei uns genügt.

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Source: Verkehrsrecht Aachen

Dashcam Aufnahmen verboten ?

Sind Dashcam Aufnahmen verboten oder erlaubt ?

Die Dashcam ist in Deutschland juristisch betrachtet ein aktuelles Thema. Ob der Einsatz einer Dashcam erlaubt oder verboten ist, kann derzeit nicht sicher gesagt werden. Ihr Einsatz kann unter bestimmten Umständen erlaubt sein, unter anderen Umständen jedoch nicht. Die Dashcam wurde in Deutschland bereits mehrfach vor Gericht verhandelt. Dabei sind die Urteile im Augenblick derart vielfältig, dass eine fachmännische Bewertung des Einzelfalls unumgänglich ist.

Verwendung der Dashcam in Deutschland

Als sog. „Dashcam“ wird eine Videokamera bezeichnet, die am Amaturenbrett oder an der Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeugs installiert wird und fortlaufend Aufnahmen aus dem Fahrzeug tätigt. Sie soll hauptsächlich aus Beweisinteressen dazu dienen im Falle eines Verkehrsunfalls die entscheidenden Momente in Form von Videosequenzen abzuspeichern. Während der Einsatz von Dashcams in Russland und Großbritannien schon gängig und weit verbreitet ist, besteht in Deutschland seit der kommerziellen Einführung der Dashcam im Jahre 2013 eher zurückhaltendes Interesse an der Aufzeichnungstechnik. Die Gerichte haben sich in vergangenen Urteilen uneinheitlich dazu geäußert, ob Dashcam-Aufnahmen zur Beweisführung bei Verkehrsunfällen oder Verkehrsordnungswidrigkeiten zulässig sind.

Datenschutzbehörden: Dashcams verstoßen gegen Datenschutz

Gemäß § 6b Abs. 1 Nr. 3 und Abs. 3 des Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ist eine Videoüberwachung öffentlich zugänglicher Räume und die Verarbeitung der Aufnahmen nur dann zulässig, soweit die Videoüberwachung bzw. Verabeitung der Daten erforderlich ist zur Wahrnehmung berechtigter Interessen für konkret festgelegte Zwecke. Das schutzwürdige Interesse des Betroffenen darf dabei nicht überwiegen. Die Aufnahmen dürfen zudem nur verarbeitet bzw. genutzt werden, soweit dies zur Abwehr von Gefahren für die staatliche und öffentliche Sicherheit sowie zur Verfolgung von Straftaten erfoderlich ist.
Datenschutzbehörden sehen durch die fortlaufenden Aufzeichnungen der Dashcams einen Verstoß des § 6b Abs. 1 Nr. 3 und Abs. 3 BDSG, da die Interessen der aufgezeichneten Verkehrsteilnehmer dem Beweisinteresse des Kamerahalters überwiegen.
Demnach umfasse das informationelle Selbstbestimmungsrecht „das Recht des Einzelnen, sich in der Öffentlichkeit frei zu bewegen, ohne befürchten zu müssen, ungewollt und anlasslos zum Objekt einer Videoüberwachung gemacht zu werden“ (Düsseldorfer KreisStellungnahme zum Einsatz von Dashcams vom 20.03.2014).
Ein aktuelles Urteil des Landgerichts Memmingen vom 14.01.2016 (Az.: 22 O 1983/13) bekräftigt die Ansicht der Datenschutzbehörden insofern, dass das Gericht in diesem Urteil das Recht des Klägers auf informationelle Selbstbestimmung als erheblich verletzt ansah und dieses dem Aufklärungsinteresse des Beklagten höher stellte. Laut dem Gericht sei der Verstoß auch nach § 6b Abs.1 BDSG nicht gerechtfertigt.
Im vorliegenden fall stritten die Parteien um die Unterlassung von Videoaufnahmen. Die im Fahrzeug installierte Dashcam der Beklagten zeichnete die Klägerin und dessen Privatgrundstück dauerhaft auf. Mit den heimlichen Aufnahmen begehrte die Beklagte die Aufzeichnung von möglichen Sachbeschädigungen an ihrem eigenen Fahrzeug.

Gerichte: Es kommt auf den Einzelfall an

Im Urteil des AG Nienburg vom 20.01.2015 (Az.: 4 Ds 155/14, 4 Ds 520 Js 39473/14 (155/14)) kam es jedoch zu einer Verwertung einer Dashcam-Aufzeichnung im strafrechtlichen Verfahren. Im diesem Fall aktivierte der Zeuge die Kamera „zum Zwecke der Beweissicherung für den etwaigen Fall eines Zusammenstoßes ein neben seinem Innenspiegel angebrachte Kamera“. Er aktivierte die Dashcam aus einem konkreten Anlass. Laut Gericht war die Dashcam Aufzeichnung „in vollem Unfang verwertbar“ und der Verwertung stehe werde „ein Beweiserhebungs- noch ein Beweisverwertungsverbot entgegen“. Dabei erfolgte die spezialgesetzliche Ermächtigung zur Kameraufzeichnung in diesem Falle nicht aus § 6b BDSG , sondern aus § 4 Abs 1 BDSG in Verbindung mit einer ansprechenden Anwendung des § 28 Abs.1 Nr. 1 BDSG. Zur allgemeinen Verwertbarkeit dieser Aufzeichnungen äußerte sich das Gericht nicht, da die Nutzung derzeit hochumstritten ist.

Beauftragen Sie uns und wir beraten Sie:

Ob und inwiefern Dashcam-Aufzeichnungen in Gerichtsverfahren zulässig sind und verwertet werden, kommt folglich allein auf den Einzellfall an, da es auf den Zweck der Videoaufnahmen ankommt und darüber hinaus auch auf das Vorhandensein anderer Alternativen zur Zweckerfüllung. Unser guter Rat, beauftragen Sie sofort Ihren Rechtsanwalt nach einem Verkehrsunfall, bei dem sie unter Umständen sogar mit einer Dashcam das Geschehen aufgezeichnet haben.
Dies kann Ihnen sogar manchen zusätzlichen Ärger ersparen. Bei heimlichen und dauerhaften Videoaufzeichnungen von Personen können gegebenfalls Schadensersatzansprüche, Unterlassungs-und Löschungsansprüche (§ 1004 BGB, § 6 b V BDSG) gegen Sie bestehen. Wir beraten Sie gerne zu dieser Thematik.

Photo by brownpau

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Source: Verkehrsrecht Aachen

Unfall Kreuzau

Verkehrsunfall in Kreuzau gehabt – Sofort zum Anwalt!

Sie hatten einen Autounfall in Kreuzau? Oder sind Sie aus Kreuzau und hatten einen Verkehrsunfall außerhalb? In beiden Fällen sind Sie bei uns absolut richtig!

Als beim Landgericht Aachen ansässige Anwaltskanzlei mit Schwerpunkt Verkehrsunfallrecht (Kreuzau liegt im Landgerichtsbezirk Aachen) können wir Ihre Rechte schnell, professionell und effektiv umsetzen.

Lassen Sie sich auf nichts ein! Gegnerische Versicherungen rufen oft schon kurz nach dem Unfall bei Ihnen oder Ihrer Reparaturwerkstatt an. Lehnen Sie solchen „Service“ dankend ab, verweisen Sie unmittelbar an die von Ihnen beauftragte Anwaltskanzlei. Versicherungen versuchen gerne, die Ihnen zustehenden Schadensersatzansprüche zu stutzen. Sie empfehlen Ihnen gerne einen Sachverständigen in Kreuzau, eine Reparaturwerkstatt in Kreuzau, eine Autovermietung in Kreuzau, ja sogar einen Rechtsberater in Kreuzau. Vorsicht! Soforthilfe nach einem Verkehrsunfall bekommen Sie bei Ihrem Rechtsanwalt, selten bei ihrer Versicherung und unmöglich bei der gegnerischen Versicherungsgesellschaft.

Die sofortige Meldung Ihres Verkehrsunfalls vor einem anwaltlichen Beratungsgespräch ist immer empfehlenswert, da so im Vorfeld vor dem ersten Anwaltstermin wichtige Unterlagen und Gutachten von uns beschafft, sowie vielleicht laufende Fristen bestmöglich gewahrt werden können. Wenn wir die erforderlichen Daten und Ihren Auftrag haben, werden wir direkt tätig. Die schnelle Mandatierung ist unverzichtbar, damit wir Sie sofort über die weitere Vorgehensweise beraten können.

Wir helfen Ihnen prompt! Soforthilfe heißt für uns, binnen 24 Stunden nach Ihrem Verkehrsunfall kümmern wir uns um Ihr Problem. Versprochen! Rufen Sie uns an, fahren Sie aus Kreuzau in die Anwaltskanzlei Koll & Tamrzadeh. Wenn Sie den Weg von ihrem Standort aus nicht auf sich nehmen wollen, oder wenn Sie jetzt keine Zeit für ein Erstberatungsgespräch haben, dann dürfen Sie Ihren Unfallschaden auch online übermitteln.

Benutzen Sie einfach unser Formular zur Unfallmeldung oder schicken Sie uns die Daten per Email. Falls Sie eher persönlichen Kontakt mögen, dürfen Sie gerne in den Geschäftszeiten unser Büro anrufen und eine Mitarbeiterin fragt alle erforderlichen Daten zu Ihrem Unfall ab.

Daher unser guter Rat: Beauftragen Sie privat sofort einen Anwalt für Verkehrsrecht, der kümmert sich um den Rest! Der telefoniert auch mit den Versicherungen. „Geizen“ Sie nicht am falschen Ende. Bei einem nicht verschuldeten Unfall erfolgt volle Kostenübernahme für den von Ihnen beauftragten Rechtsanwalt. Sonst übernimmt Ihre Rechtsschutzversicherung meistens die anfallenden Anwaltskosten. Gerne holen wir für Sie eine Deckungszusage bei Ihrer Versicherung ein. Selbst bei augenfällig von Ihnen verschuldeten Unfällen (außer bei Bagatellunfällen) lohnt sich fast immer die Beauftragung eines Anwalts. Schonen Sie ihre Zeit, Telefongebühren und Nerven – von Anfang an! Ein Anruf bei uns genügt.

Photo by FOTOSHO-TO

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Source: Verkehrsrecht Aachen

Relative Fahruntüchtigkeit

Die relative Fahruntüchtigkeit

Neben der absoluten Fahruntüchtigkeit kennt der Gesetzgeber auch die sogenannte relative Fahruntüchtigkeit. Ein anderes Wort für Fahruntüchtigkeit ist Fahrunsicherheit. Beide Begriffe meinen den gleichen Zustand, nämlich den körperlich-geistigen Zustand, in dem eine Teilnahme am Straßenverkehr als Fahrer nicht mehr sicher möglich ist.

Promillewert bei relativer Fahruntüchtigkeit

Beträgt die BAK eines Beschuldigten weniger als 1,1 ‰ (=Grenzwert der absoluten Fahruntüchtigkeit), so kann er dennoch wegen einer Trunkenheitsfahrt oder einer Straßenverkehrsgefährdung (§§ 316, 315c I Nr. 1a StGB) belangt werden, wenn sog. relative Fahruntüchtigkeit gegeben ist. Der Bereich relativer Fahruntüchtigkeit beginnt bereits bei 0,3 ‰ und endet bei 1,09 ‰.

Zwischen Straftat und Ordnungswidrigkeit

Damit wird deutlich, dass sich dieser Promillebereich mit dem Bereich der Fahruntüchtigkeit im Ordnungswidrigkeitenrecht überschneidet. Sämtliche Promillewerte, bei denen eine Ordnungswidrigkeit nach § 24a StVG vorliegt, können durch das Hinzutreten weiterer Umstände den Vorwurf einer Straftat begründen. Daher ist es besonders in diesen Fällen sinnvoll, so früh wie möglich den Rat eines Rechtsanwalts einzuholen, um sich nicht etwa durch ungeschickte Angaben im Anhörungsbogen oder bei einer Vernehmung „in die Straftat“ zu reden.

Begriff der relativen Fahruntüchtigkeit

Was sich hinter diesem Begriff verbirgt, macht eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGHSt 31, 42) besonders deutlich:

„Die „relative“ Fahruntüchtigkeit unterscheidet sich dabei von der „absoluten“ nicht in dem Grad der Trunkenheit oder der Qualität der alkoholbedingten Leistungsminderung, sondern allein hinsichtlich der Art und Weise, wie der Nachweis der Fahruntüchtigkeit als psychophysischer Zustand herabgesetzter Gesamtleistungsfähigkeit zu führen ist (vgl. Hentschel/Born, Rdn. 4 und 124; Horn in SK, Rdn. 17 zu § 316 StGB; derselbe, Blutalkohol und Fahruntüchtigkeit, 1970, S. 14 ff; Kaufmann, Blutalkohol 1975, 301, 306). Dabei stellt die Blutalkoholkonzentration das wichtigste der Beweisanzeichen dar. Da sie den Grenzwert von 1,3 Promille, von dem an absolute Fahruntüchtigkeit unwiderleglich (vgl. BGHSt 10, 265, 266 ff) vorliegt, nicht erreicht, müssen weitere Tatsachen festgestellt werden, die als Beweisanzeichen geeignet sind, dem Tatrichter die Überzeugung von der Fahruntüchtigkeit des Angeklagten zu vermitteln.“

Auf den Nachweis kommt es an

Es handelt sich also bei der relativen Fahruntüchtigkeit also nicht um eine „andere Art“ der Fahruntüchtigkeit, sondern allein der Nachweis der Fahruntüchtigkeit ist mit anderen Methoden zu führen. Neben der BAK muss das Gericht weitere Beweisanzeichen feststellen. Der Bundesgerichtshof hat in seiner bereits genannten Entscheidung auf folgende Kriterien abgestellt:

„Von – wenn auch unterschiedlicher – Bedeutung sind dabei folgende tatsächliche Umstände: Zunächst in der Person des Angeklagten liegende Gegebenheiten wie Krankheit oder Ermüdung (innere umstände), sodann äußere Bedingungen der Fahrt wie Straßen- und Witterungsverhältnisse (äußere Umstände) und schließlich das konkrete äußere Verhalten des Angeklagten (sog. Ausfallerscheinungen), das durch die Aufnahme alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel mindestens mitverursacht sein muß (vgl. Hentschel/Born Rdn. 218 m.w.Nachw.).

Bei der Beweisführung für die relative Fahruntüchtigkeit kommt diesen tatsächlichen Umständen unterschiedliche Bedeutung zu. Während relative Fahruntüchtigkeit auch dann vorliegen kann, wenn weder schwierige äußere Umstände, noch neben der Beeinflussung des Angeklagten durch Alkohol oder andere berauschende Mittel weitere leistungsmindernde innere Umstände gegeben sind, ist eine – wenn auch nur geringe – Ausfallerscheinung, die durch die Aufnahme alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel zumindest mitverursacht sein muß, für die richterliche Überzeugungsbildung grundsätzlich unverzichtbar. Auch bei einer Blutalkoholkonzentration, die nahe an den Grenzwert von 1,3 Promille heranreicht und beim gleichzeitigen Vorliegen besonders ungünstiger objektiver und subjektiver Umstände der genannten Art, muß ein erkennbares äußeres Verhalten des Angeklagten festgestellt werden, das auf seine Fahruntüchtigkeit hindeutet (vgl. BGH VRS 31, 107, 108; BayObLG NJW 1968, 1200; OLG Düsseldorf VM 1976, 13 f). Dabei sind die an eine konkrete Ausfallerscheinung zu stellenden Anforderungen um so geringer, je höher die Blutalkoholkonzentration und je ungünstiger die objektiven und subjektiven Bedingungen der Fahrt des Angeklagten sind (vgl. BGH DAR 1969, 105 f; OLG Hamm VRS 53, 117, 119; Hentschel/Born Rdn. 174; Dreher/Tröndle Rdn. 7 d zu § 316 StGB).

Als solche Ausfallerscheinungen kommen insbesondere in Betracht: eine auffällige, sei es regelwidrige (BGHSt 13, 83, 89 f m.w.Nachw.), sei es besonders sorglose und leichtsinnige (vgl. BGH VRS 33, 118 f; OLG Hamburg VM 1964, 8) Fahrweise, ein unbesonnenes Benehmen bei Polizeikontrollen (vgl. Hentschel/Born Rdn. 191 m.w.Nachw.), aber auch ein sonstiges Verhalten, das alkoholbedingte Enthemmung und Kritiklosigkeit erkennen läßt (OLG Hamm VRS 46, 134; OLG Celle, Blutalkohol 1974, 61; OLG Köln VRS 37, 35; vgl. auch BGH VRS 32, 40, 43), ferner z.B. ein Stolpern und Schwanken beim Gehen (OLG Köln DAR 1973, 21; zum ganzen auch A. Mayer, Blutalkohol 1965/66, 277; Möhl DAR 1971, 4 f; Ruth in LK Rdn. 23 ff zu § 316 StGB).“

Beweisanzeichen neben der BAK

Von den weiteren Beweisanzeichen gibt es also viele, ja eine geradezu unüberschaubare Fülle von Einzelfällen hat sich seither über die Jahre herausgebildet. Es gibt 2 Faustregeln, nach denen Sie in Ihrem konkreten Fall vorab prüfen können, ob Ihnen der Vorwurf einer Straftat droht:

  1. je weiter die BAK von 1,1 ‰ entfernt ist, umso schwerwiegender müssen die Beweisanzeichen sein (und umgekehrt)
  2. je seltener ein bestimmter Fahrfehler bei nüchternen Fahrern vorkommt und je häufiger er von alkoholisierten Fahrern begangen wird, desto eher wird der Schluss auf relative Fahruntüchtigkeit möglich

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Source: Verkehrsrecht Aachen